Handel setzt auf Web 2.0
Noch wissen Web-Händler wenig über Social Commerce, doch das Interesse ist groß. Aktuell fristen Weblogs und Podcasts in der deutschen E-Commerce-Landschaft noch ein Schattendasein. Doch immer mehr Händler erkennen die Notwendigkeit, mehr mit ihren Kunden zu kommunizieren. Eine aktuelle Umfrage der zusammen mit dem Newsletter “Internethandel” unter 163 Top-Händlern des Hamburger Preisvergleichsdienstes Guenstiger.de zeigt, dass rund ein Drittel der Webshop-Betreiber den Einsatz derartiger Kommunikationsinstrumente in naher Zukunft plant. Lediglich sieben Prozent der Befragten setzen solche Tools heute schon ein.
Auch allgemein zeigen sich die deutschen Internet-Händler neuen Social-Commerce-Strategien gegenüber aufgeschlossen. So signalisierte jeder zweite Umfrageteilnehmer Interesse an Web-2.0-Plattformen wie Shoposphere von Yahoo, auf der Privatpersonen Listen mit ihren Lieblingsprodukten veröffentlichen und dafür Verkaufsprovisionen kassieren können. Als besonderen Benefit beim Shoposphere-Modell sehen die Händler, dass die Produktempfehlungen von Kunden in der Regel neutral und damit glaubwürdiger sind als in einem Onlineshop.
Insgesamt können die Webshop-Betreiber den neuen E-Commerce-Trend noch nicht wirklich einordnen, wie die Umfrage zeigt. So konnte kein einziger Händler den Begriff “Social Commerce” eindeutig definieren. Welche Web-2.0-Strategien für Internet-Shops künftig wichtig werden und wie Händler heute schon darauf reagieren, lesen Sie ab Seite 20.
dp
Posted: Februar 26th, 2008 under Allgemein, Business, Software.
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